Altana

 Altana ab 2019

 In der Siedlung in Altana lernten wir 34 Familien kennen, die in katastrophalen Wohnverhältnissen lebten. Uns wurde schnell klar: Diesmal muss Phase 1 etwas schneller gehen und der Bau der Häuser muss an den Anfang gestellt werden. In diesen Wohnverhältnissen war keine Entwicklung möglich.

 

Jenny versprach den Kindern, dass im nächsten Jahr dort niemand mehr in einer Hütte wohnen wird. Zumindest ein bis zwei Zimmer mit Strom- und Wasserversorgung sollte jede Familie bekommen. Ein Versprechen, was zu einer gewaltigen Herausforderung wurde.

 

Wir bauten an allen Ecken und Enden gleichzeitig. Eine Fernsehsendung über unsere Arbeit führte mit einem finanziellen Schub dazu, dass es auch finanzierbar wurde. Zusätzliche Sammelaktionen und die Unterstützung durch Paten sorgten dafür, dass im Winter 2020 tatsächlich keine Familie mehr in einer Hütte wohnte.

 

Die Baumaterial-Lieferungen waren gigantisch. Es wurde unter einfachsten Bedingungen gebaut. Wenn es nicht einmal überall Strom und Wasser gibt, dann ist das Bauen gar nicht so einfach und erfordert viel Eigeninitiative der Familien. Aber alle packten mit an.

 

Wir lieferten das Baumaterial und die Familien halfen tatkräftig mit. So ist auch jedes Häuschen ganz individuell gestaltet. Wir helfen bei der Grundversorgung und die Familie gestaltet ganz nach ihren eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten.

 

Noch immer helfen wir den Familien in Altana mit Lebensmitteln und Medikamenten und auch weitere einzelne Bauprojekte (z.B. Badezimmer oder Anbauten) werden realisiert. Wir unterstützen den Schulbesuch der Kinder und verteilen Hilfsgüter. Wir helfen bei Arztbesuchen und der Kommunikation mit Behörden und Schulen, übernehmen im Notfall Stromrechnungen und bezahlen das Winterholz.

 Noch sind die Familien in Altana nicht soweit, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Aber auch hier haben wir dafür bereits Voraussetzungen geschaffen und in einigen Jahren werden auch diese Familien stolz ihr Leben in die eigenen Hände nehmen können.